Metal-Bands rocken im Keller

Der Verein „Rock Haßfurt“ veranstaltet nach dem erfolgreichen Sommerfestival „Rock am Hafen“ im vorigen Jahr nun ein weiteres Musikereignis.


Am Samstag, 18. April, geht ab 19 Uhr der „Rock im Keller“ über die Bühne. Und die steht im Elsenkeller (Hauptstraße 15).
Vier Livebands aus der Region und aus Nürnberg erweisen sich die Ehre. Bekannte Klassiker und ausgewählte
Songs aus mehreren Jahrzehnten setzt die Formation „E-coustic“ auf ihre eigene Weise um.
Die Band aus dem Raum Schweinfurt hat die herzzerreißende Bon-Jovi-Ballade ebenso im Repertoire wie das energiegeladene Gotthard-Stück.

Die fünfköpfige Band „Hell's Garden“ aus Schweinfurt haut mit herzhaftem Modern Heavy Metal und Hardrock richtig auf den Putz.
Frontsänger Michael Knaup, Gitarrist Thomas Karch, Keyboarder Andreas Räth,
Bassist Steffen Hering und Schlagzeuger Michael Bendel schreiben ausschließlich eigene und deutsche Texte.
Die Allstar-Band „Morbid Sky“ aus Nürnberg vereint den Elan einer dynamischen Newcomer-Band mit erfahrenen Musikern,
die technisch und kompositorisch
mit allen Wassern gewaschen sind. „Morbid Sky“ überzeugt durch einen bulligen Sound mit ausgearbeiteten Arrangements,
widerstandsfähiges Riffing und einprägsame Melodien. Michael Gräf (Schlagzeug), Dani Gräf (Bass, Gesang, Saxofon) und Frank Hertel (Gitarre, Gesang)
haben das Musikprojekt „Shyboys“ vor zwei Jahren gegründet und kommen nicht zum ersten Mal in die Kreisstadt.

Mit selbst komponierten Songs überschreiten die Untersteinbacher ganz bewusst Genregrenzen.
Neben den Elementen aus Hardrock, Heavy Metal und Blues ist erklingt auch Funk.
Mittlerweile hat sich die Band um Anna Hertel (Geige) und Michael Kratzer (Gitarre, Gesang) vergrößert.
Karten für das Konzert gibt es an der Abendkasse. Zur Einstimmung auf den Rockabend gibt es in der Zeit von 10 bis 19 Uhr einen Musikflohmarkt.
Neben E-Gitarren und weiteren Musikinstrumenten wird auch Zubehör wie Boxen und Verstärker und CDs angeboten.
​Wer beim Flohmarkt verkaufen möchte, kann sich unter der E-Mail-Adresse flohmarkt@rockhassfurt.de anmelden.

 

Rock am Hafen: Haßfurt tobt

Bei dem Open-Air-Festival war richtig viel geboten. Zahlreiche Bands aus der Region, aber auch solche mit internationalem Ruf, ließen es am Mainufer krachen.

David Reece von der Band Ez Livin beim Festival "Rock am Hafen" in Haßfurt. Fotos: René Ruprecht

Das Open-Air-Festival "Rock am Hafen" in Hassfurt hat zum Auftakt das Versprechen eingehalten: "Wir wollten rocken, und wir haben mehr als gerockt. Wir haben mit den Helfern, mit den Bands und vor allem mit dem Publikum ein fränkisches, kleines und individuelles Wacken erschaffen", sagte einer der Veranstalter, Thomas Barthelmeß. "Für Haßfurt ist es einfach gigantisch, einfache der Brecher die coole und friedliche Party", resümierte er. Barthelmeß hat mit Marco Feustel das Festival auf die Beine gestellt.

Am Freitag schon sorgte der Headliner, die einheimische Band "Alan Ford" um Bandleader Aladin Kajtazovic mit seinem Bruder Adnan am Schlagzeug (beide aus Sand), Bassist Michael Ködler aus Haßfurt und Gitarrist Christian Schertel aus Oberschwappach, für Stimmung. Mit ihrer selbstgemachten Musik, einem alternativen rockigen Sound, aber auch mit etwas Pop, einigen Balladen und auch mit härteren Klängen, beschallte die seit einem halben Jahr bestehende Band mit ihrem ersten glanzvollen Auftritt das Publikum am Hafen.

15 Jahre Bühnenerfahrung
Die erfahrenen Musiker stehen schon seit über 15 Jahren auf der Bühne. Die kroatischen Brüder Kajtazovic spielten öffentlich zum letzten Mal mit ihrer Band "Opinion" vor acht Jahren, Schertel spielt schon unter anderem seit fünf Jahren mit der überregional bekannten Band "Hülle & Chuck" aus seiner Heimatstadt.
"Es war eine große Herausforderung für uns und wir sind so begeistert von dem Fest, einen großen Respekt an die Veranstalter", schwärmte Sänger Aladin nach seinem Auftritt, der die Band nach einem italienischen Comic benannte, der auch in Kroatien sehr bekannt ist.

Schertel ist erst seit drei Wochen in der Band und beweist seine Qualitäten und Erfahrungen auf der Bühne mit nur drei Proben. "Er hat perfekt dazu gepasst", bestätigte Stefan Luther aus Haßfurt. Auch Keyboarder Tobias Hümpfner von "Hülle & Chuck" war begeistert. Bassist Ködler ist vom Auftritt "sehr zufrieden, Steigerung gibt es natürlich immer. Dass wir sogar Headliner sind, ist nur noch brillant."

Mit einem kurzen Gastauftritt trat der Hassfurt Rapper Heskif unter dem bürgerlichen Namen Yakub Sevim auf. Mit einem Rock-Gottesdienst wurde der sonnig-heiße und abwechslungsreiche Samstag nicht nur für Rockfans eingeläutet. Im Anschluss gaben sich die Blaskapelle von der Lebenshilfe Augsfeld und die Musikschüler von Barthelmeß mit Bass, E- und Akustikgitarre mit "Skip Rock"-Sänger auf der Bühne die Ehre.

Der Jazzmusiker Tony Bulluck aus Bamberg verzauberte mit seiner bluesigen Stimme und Gitarre die Herzen des Zuhörer mit selbstgeschriebenen Songs wie auch Stücken von Jimi Hendrix, Billy Joel oder Roberta Flacks "Killing me softly". Eine kräftige Performance erlaubte sich die Bamberger Band "TAKK" trotz des heißen Wetters und gab am Nachmittag mit ihrem Pop-Rock Vollgas.

Die seit 1997 bestehende Aschaffenburger Celtic-Folk-Metal-Band Minotaurus gab mit ihren hausgemachten flotten Songs wie auch mit folkigen Balladen ihre Visitenkarte ab. Viele weitere Bands waren dabei und sorgten für Stimmung.

"Ez Livin" dreht auf
Für den krönenden Abschluss und Höhepunkt sorgte der Headliner vom Sonnabend, die deutsch-amerikanische Band "Ez Livin", mit ihren berühmten Allstars um den ehemaligen Accept-Sänger David Reece (Bangalore Choir): Der ehemalige Keyboarder von Ritchie Blackmore`s Rainbow, Paul Morris, Gitarrist Hans Ziller und Schlagzeuger Harry Reischmann von Bonfire und Bassist Ronnie Parkes (Tango Down und Seven Witches).
Quelle : http://www.infranken.de/regional/hassberge/Rock-am-Hafen-Hassfurt-tobt;art217,762527

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Presse Bericht von Rene Ruprecht Freier Pressemitarbeiter, u. a. Haßfurter Tagblatt, Mainpost, Fränkischer Tag, DPA.

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